Freie evangelische Gemeinde

FeG Kitzingen

Leitbild der FeG Kitzingen

Wir wollen Jesus bekanntmachen, miteinander ihm nachfolgen und Gott anbeten!

 

Wir möchten auf zeitgemäße Art Menschen in Kitzingen und Umgebung mit dem neuen Leben, das Jesus schenkt, bekanntmachen.

Wir wollen als Gemeinde in der Nachfolge Jesu leben, ohne Hierarchie und Perfektion, in gegenseitiger Hilfe und Ergänzung.

Wir wollen Gott anbeten und in der Beziehung zu ihm wachsen.

 

1. Darin stimmen wir überein

Wir wollen, dass Jesus Herr und Mittelpunkt unseres Lebens ist.

Wir möchten dem Willen Jesu entsprechend leben.

Die Bibel ist für uns das geoffenbarte Wort Gottes.1 Die Auslegung des Wortes Gottes soll bei uns weder in einer gesetzlichen Enge, noch in einer liberalen Weite geschehen.

Wir glauben an das Wirken des Heiligen Geistes.

Wir sind davon überzeugt, dass der Heilige Geist Geistesgaben schenkt, aber wir stellen besondere Gaben, wie Zungenrede, Prophetie und Krankenheilung nicht in den Mittelpunkt unserer Arbeit, sondern die Erlösung der Menschen und den Bau des Reiches Gottes.

 

2. Diese Haltung wünschen wir uns in unserer Gemeinde

Die Liebe zu Jesus ist wichtiger als alles andere.2

Wir sind bereit uns mit neuen Ideen auseinander zu setzen.

Jeder soll sich grundsätzlich angenommen wissen.

Es ist uns wichtig Gemeinschaft in der Gemeinde zu leben.

Liebe und Ehrlichkeit sollen die Gemeinschaft prägen.

Es muss in unserer Gemeinde möglich sein, Zweifel am Glauben zu haben.

Wir akzeptieren die Fehlerhaftigkeit der Christen. Hingabe ist wichtiger als Perfektion.

Jesus freut sich, wenn wir unsere Phantasie und Kreativität einsetzen.

Wir wollen eine Einheit in der Vielfalt bilden.

Wir wünschen uns, dass unsere Veranstaltungen und unser persönliches Leben vom heiligen Geist geprägt werden.

 

3. Die Art und Weise der Zusammenarbeit in der Gemeinde

Jesus baut mit schwachen Menschen seine Gemeinde. Wir haben ein Ja zu unseren Schwächen!

Wir möchten aber auch offen für persönliche Veränderungen sein.

Wir brauchen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dienst und dem Auftanken in Gemeinschaft.

Glauben und Leben sollen zusammen gehören.

Wir stehen zu einer eigenen geistlichen Identität als Gemeinde.

Anbetung hat für uns einen hohen Stellenwert (Gebet, Abendmahl, Lobpreis, ... ).

Gaben und Berufungen der Einzelnen sollen gefördert werden.3

Zurüstung zum Dienst und das Wachsen in der Jüngerschaft bedeuten uns viel.4

Ein Ziel unserer Gemeindearbeit ist Mündigkeit, d. h. die Urteilsfähigkeit und Standfestigkeit der Gläubigen.

Die Lehre soll klar und differenziert sein.

Über Lehrfragen soll offen geredet werden dürfen.

Geistliche Nahrung soll es für Glaubensanfänger, so wie auch für "alte Hasen" geben.

 

4. Evangelisation - die Gute Nachricht von Jesus weiter geben

Die Gute Nachricht ist eine befreiende Lehre.

Wir wollen Hoffnungsträger sein.

Wir möchten auf verschiedene Weisen andere Menschen mit dem Evangelium erreichen.

Wir wollen ihnen die Liebe Gottes durch praktische Hilfe nahe bringen, durch unseren Lebensstil "Salz und Licht" in unserer Umgebung sein und auch in Veranstaltungen ihnen Hilfe anbieten ihr Leben Jesus anzuvertrauen.5

 

5. Diakonie - Praktische Hilfe

In unserer Gemeinde ist uns Hilfe füreinander sehr wichtig.

Wir wünschen uns, dass die Gemeinde nicht nur nach innen Aufgaben wahrnimmt, sondern auch nach außen, wenn das von den Kräften und den Aufgaben her möglich ist.

 

6. Leitung und Miteinander

Leitung soll im Gehorsam gegenüber Jesus und in Achtung vor den Glaubensgeschwistern geschehen.6

Das Miteinander geschieht auf der geschwisterlichen Ebene (keine Hierarchie).

Leitung ist Dienst an den Glaubensgeschwistern, keine Herrschaft über sie.

Ein Einordnen in die Mitarbeiterschaft und in den Auftrag der Gemeinde ist nötig, damit eine gemeinsame Arbeit möglich wird.

 

Das wollen wir nicht:

Wir wollen uns nicht gegenseitig verurteilen.

Wir wollen uns nicht ängstlich abschotten und eine weltfremde Existenz als Gemeinde führen.

Wir wollen keine gespielte Frömmigkeit.

Wir wollen nicht, dass sich jemand über andere stellt, andere von sich abhängig macht oder versucht in ein Schema zu pressen.

Wir wollen keinen Absolutheitsanspruch erheben, dass die FeG die einzig wahre Gemeinde sei.

Bei der Bitte um Hilfe wollen wir uns nicht überfordern lassen.

12.Petr.1,21 Denn niemals haben sich die Propheten selbst ausgedacht, was sie verkündigten. Immer war es der Heilige Geist, der sie beauftragte und dazu trieb, das auszusprechen, was Gott ihnen eingab. [Hfa]

2Joh.21,16 ... sagte Jesus zu ihm: »Simon, Sohn von Johannes, liebst du mich?« »Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe«, antwortete er.

31.Kor.12,12 Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist.

4Eph.4,12 Deren Aufgabe ist es, die Glaubenden zum Dienst bereit zu machen, damit die Gemeinde, der Leib von Christus, aufgebaut wird.

5Matth.5,13 »Ihr seid das Salz für die Welt. ...14 Ihr seid das Licht für die Welt.

6Eph 5,21 Ordnet euch einander unter, wie es die Ehrfurcht vor Christus verlangt.